2014 – Bebauungsplan für den Neubau des UN-Sekretariats der Klimarahmenkonvention in Bonn

Der UN-Campus im Ortsteil Gronau stellt das Zentrum der Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn dar. Er geht auf einen Beschluss des Bundes, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesstadt Bonn aus dem Jahr 2002 zurück, in dem die Ansiedlung von Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn vereinbart wurde. Gegenstand der Vereinbarung war u. a. die gebündelte Unterbringung der UN-Organisationen im ehemaligen Plenarbereich im räumlichen Zusammenhang mit dem Internationalen Kongress- und Veranstaltungszentrum Bundeshaus Bonn (IKBB/WCCB), für das die Bundesstadt Bonn die Trägerschaft übernahm. Damit wurde den Vereinten Nationen in Bonn das ehemalige „Neue Abgeordnetenhochhaus” („Langer Eugen”) und das ehemalige „Alte Abgeordnetenhochhaus” (AHH) zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung gestellt.

Die Arbeitsplätze der heute auf mehrere Liegenschaften verteilten Mitarbeiter des UN-Sekretariats der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) sollen auf dem UN-Campus konzentriert werden. Da sich der zusätzliche Raumbedarf für ca. 330 Mitarbeiter nicht im Alten Abgeordnetenhochhaus nachweisen lässt, wird ein Erweiterungsbau auf dem UN-Campus in unmittelbarer Nachbarschaft erforderlich. Im Zuge dieser Neubaumaßnahme sollen auch die denkmalgeschützten Gebäude Altes Wasserwerk und Pumpenhaus in den UN-Campus integriert werden.

In einem Wettbewerb mit insgesamt 74 Teilnehmern wurde der Entwurf des Architekturbüros Lippert, Berlin, einstimmig mit dem 1. Platz prämiert und vom Preisgereicht zur Realisierung empfohlen. Bauherr ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Bundesbaudirektion BBR,

ulrich hartung ist mit der Erstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans und Steuerung des Bebauungsplanverfahrens beauftragt.