Unweit vom Vonovia Ruhrstadion in Bochum ist entlang der Castroper Straße auf einer derzeit als Parkplatz genutzten, leerstehenden Fläche die Errichtung einer neuen Großsporthalle vorgesehen. Die Halle soll künftig dem Schulsport, dem professionellen Basketball sowie der Durchführung von Sportgroßveranstaltungen dienen.
Das Institut für Sportstättenberatung GmbH hat bereits eine grobe Machbarkeitsstudie durchgeführt. Auf dieser Grundlage werden weitere Fragestellungen im Rahmen eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts untersucht. Augenmerk liegt dabei insbesondere in der Lösung der städtebaulichen Einbindung, der Integration von Freiraum- und Umweltaspekten und der Berücksichtigung von Nutzungs- und Erschließungskonzepts.
Die neue Großsporthalle mit angegliedertem Parkhaus entwickelt sich als prägnanter Stadtbaustein. Trotz ihrer markanten Höhe fügt sie sich respektvoll in den städtebaulichen heterogenen Kontext der umgebenden Bebauung ein. Eine klar ausgebildete Sockelzone vermittelt zwischen dem großmaßstäblichen Hallenvolumen und dem öffentlichen Raum.
Der großzügig gestaltete Vorplatz bildet einen einladenden Auftakt und stärkt die Verknüpfung mit der Nachbarschaft. Der bestehende Imbiss wird in das Gesamtkonzept integriert und bleibt als identitätsstiftender Ort erhalten. Auch außerhalb von Großveranstaltungen bildet der Vorplatz einen Mehrwert für das Quartier als alltäglicher Treffpunkt und Aufenthaltsort.
Ein umlaufender Saum aus Gehölzen fasst die Großsporthalle räumlich ein. Ökologisch hochwertige Vegetationsflächen und Retentionsflächen stärken die Biodiversität und schaffen klimaresiliente Lebensräume.
Das von der ulrich hartung gmbh entwickelte städtebauliche Konzept bildet die Grundlage für die frühzeitige Beteiligung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens.
