Nachdem die Wettbewerbsentwürfe im März 2026 bereits im Technischen Rathaus der Stadt Bielefeld ausgestellt wurden, kommt das Wettbewerbsverfahren für das neue GOLDBECK-Bürohochhaus am Firmenstammsitz in Bielefeld-Ummeln mit der erneuten Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse, diesmal im Bezirksamt des Stadtteils Brackwede, zum Abschluss. Der Wettbewerb wurde im August 2025 initiiert, aus der Preisgerichtssitzung Ende Januar 2026 ging das Düsseldorfer Architekturbüro HPP Architekten um Architekt Matthias Faber siegreich hervor.
Von Ortwin Goldbeck als Stahlbaufirma gegründet, hat sich das Unternehmen seit 1969 bis heute zum Innovationsführer Systembau mit über 2.500 Mitarbeitenden am Standort Bielefeld und mehr als 14.000 Mitarbeitenden europaweit entwickelt. Mit einer Neubau-Produktpalette, die von Hallen und Sporthallen über Parkhäuser und Schul-, Büro-, Wohn- und Feuerwehrgebäude bis hin zu Datacenter reicht, und Leistungen in den Bereichen Revitalisierung und Betrieb von Immobilien erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2024/2025 ca. 6,3 Mrd. € Umsatz. Am Hauptsitz präsentiert das Unternehmen zudem seine Leistungsfähigkeit in den vorgenannten Bereichen: Hier sind zahlreiche Gebäudetypologien aus dem Produktportfolio realisiert worden.
Die neu erworbene Kompetenz, auch hohe Häuser in systematisierter Bauweise realisieren zu können, soll erneut in Ummeln unter Beweis gestellt werden. Schon häufiger wurden an diesem Standort Architekturwettbewerbe zur Qualitätssicherung ausgelobt, für das Hochhaus wurde ein hochrangiges Teilnehmendenfeld von zwölf namhaften Büros aus ganz Deutschland zusammengestellt.
Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Masterplan-Prozess mit angegliedertem Hochbauwettbewerb im Jahr 2015 war ulrich hartung gmbh erneut mit dem Wettbewerbsmanagement beauftragt.
Renderings: HPP Architekten